PRÜFABLAUF
 

Die Systemteile der Firma sind alle nach den entsprechenden Normen, so EN 795, EN 795 A2, EN 795C, EN 517B geprüft. All diese EN – Normen haben den Status einer österreichischen Norm.
Alle Systeme und Anschlagspunkte wurden einer statischen Prüfung und einer dynamischen Fallprüfung nach 5.3.4.3 der EN unterzogen.

 
Natürlich wurden die Prüfungen nicht "am Stück", sondern realitätsbezogen auf den jeweiligen Untergründen mit den nach Systemvorgaben erforderlichen Befestigungen durchgeführt.
 
In der Norm ist unter Punkt 5 Prüfverfahren bei 5.1 nachzulesen......die Prüfanordnung MUSS für jede Art von Anschlagseinrichtungen den ungünstigsten Fall darstellen. Es wurden die Prüfungen nicht mit in Teilbereichen zugelassenen Polyamidseilen als Verbindungsmittel durchgeführt, denn: damit würde man nicht immer die für das am Bauuntergrund befestigte System vorgeschriebenen Lastwerte erreichen (Reckdehnung). Um den geforderten worst-case zu erfüllen, wurde immer mit Ketten oder Stahlseilen als Verbindungsmittel geprüft. Die Stützen und/oder Befestigungspunkte erfuhren dabei eine gewünschte Verformung ohne zu brechen, dies im Sinne einer Minimierung der Lastspitzen im Einleitungsbereich zum Untergrund.
 
Eine EU-weit zugelassene Prüfanstalt ( Notified Body) hat das Prüfverfahren durchgeführt,
die Lastwertaufzeichnungen – Diagramme, Lastspitzen, elektronische Dokumentation – wurden von der Technischen Universität der Slovakei in Zusammenarbeit mit dem Zertifizierungsinstitut vorgenommen.